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Süddalmatien

Dort wo die Uferpromenade bei Gradac endet, wo gegrillter Aal das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt und das Küstengebirge die meist kiesigen Buchten mit glasklarem Wasser einrahmt, dort beginnt Süddalmatien. Die südlichste Region Kroatiens entspricht in etwa der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva und wird durch den zu Bosnien und Herzegowina zählenden Neum-Korridor in zwei Teile geteilt. Diese ungewöhnliche Aufteilung verdankt die Region einer wechselvollen Geschichte, die geprägt war durch Besatzungen unterschiedlichster Völker von den Römern über die Osmanen und Venezianer bis hin zu den Habsburgern, aber auch durch Einwanderung und Unabhängigkeitsbestreben. Dass Dubrovnik so isoliert vom Rest Süddalmatiens liegt, ist leicht mit der einzigartigen Historie der Stadt zu erklären, die u.a. als Republik Ragusa lange autonom war und sich über Jahrhunderte ihren besonderen Status durch Kooperationen mit den jeweils Herrschenden sicherte. Dass die Südküste Kroatiens bei Eroberern aus allen Himmelsrichtungen so derart beliebt war, verwundert kaum: Fruchtbare Weinberge und saftige Schafweiden versprechen noch heute außergewöhnliche kulinarische Genüsse, verträumte Buchten und versteckte Strände laden zum Entspannen und Erholen ein, historische Bauten und die charmanten Dörfer und Städte zum Entdecken und Staunen. Die wundervolle Verbindung aus rauen Küstenabschnitten und lieblichem Hinterland, Bergen und Meer, Hochkultur und einfachem Landleben ist es, die Süddalmatien bis heute zu einem ganz besonderen Fleckchen macht.


Natur und Kultur entlang der Neretva

Eine für die von Bergzügen dominierte Küste eher ungewöhnliche Gegend ist das Neretva-Tal, das gerade deshalb zum Staunen und Verlieben einlädt. Die Neretva entspringt im Grenzgebiet zwischen Bosnien-Herzegowina und Montenegro, quetscht sich durch enge Täler und Schluchten, verbreitert sich stellenweise und bildet schließlich auf kroatischem Grund nach langem Unterlauf ein Delta, das weite, fruchtbare Ebenen

Dort wo die Uferpromenade bei Gradac endet, wo gegrillter Aal das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt und das Küstengebirge die meist kiesigen Buchten mit glasklarem Wasser einrahmt, dort beginnt Süddalmatien. Die südlichste Region Kroatiens entspricht in etwa der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva und wird durch den zu Bosnien und Herzegowina zählenden Neum-Korridor in zwei Teile geteilt. Diese ungewöhnliche Aufteilung verdankt die Region einer wechselvollen Geschichte, die geprägt war durch Besatzungen unterschiedlichster Völker von den Römern über die Osmanen und Venezianer bis hin zu den Habsburgern, aber auch durch Einwanderung und Unabhängigkeitsbestreben. Dass Dubrovnik so isoliert vom Rest Süddalmatiens liegt, ist leicht mit der einzigartigen Historie der Stadt zu erklären, die u.a. als Republik Ragusa lange autonom war und sich über Jahrhunderte ihren besonderen Status durch Kooperationen mit den jeweils Herrschenden sicherte. Dass die Südküste Kroatiens bei Eroberern aus allen Himmelsrichtungen so derart beliebt war, verwundert kaum: Fruchtbare Weinberge und saftige Schafweiden versprechen noch heute außergewöhnliche kulinarische Genüsse, verträumte Buchten und versteckte Strände laden zum Entspannen und Erholen ein, historische Bauten und die charmanten Dörfer und Städte zum Entdecken und Staunen. Die wundervolle Verbindung aus rauen Küstenabschnitten und lieblichem Hinterland, Bergen und Meer, Hochkultur und einfachem Landleben ist es, die Süddalmatien bis heute zu einem ganz besonderen Fleckchen macht.


Natur und Kultur entlang der Neretva

Eine für die von Bergzügen dominierte Küste eher ungewöhnliche Gegend ist das Neretva-Tal, das gerade deshalb zum Staunen und Verlieben einlädt. Die Neretva entspringt im Grenzgebiet zwischen Bosnien-Herzegowina und Montenegro, quetscht sich durch enge Täler und Schluchten, verbreitert sich stellenweise und bildet schließlich auf kroatischem Grund nach langem Unterlauf ein Delta, das weite, fruchtbare Ebenen bewässert. Kein Wunder, dass das Neretva-Delta als Kroatiens Obstkorb gilt: Im milden Klima gedeihen entlang des idyllischen Flusslaufs zahlreiche Obst- und Gemüsesorten wie z.B. Zitrusfrüchte, die auf lokalen Märkten ebenso zu finden sind wie in den Supermärkten und Restaurants der Region. Im Sommer, zwischen Pflege der Pflanzen und Ernte, bleibt Zeit für Kurzweil und zur Pflege von alten und neuen Traditionen. Unvergesslich und in jedem Fall einen Besuch wert ist beispielsweise der Boot Marathon (Maraton lada), der seit Ende der 1990er alljährlich am zweiten Samstag im August ausgetragen wird. In Metkovic treten die unterschiedlichsten Mannschaften in Paddelbooten jeder Größe und Form gegeneinander an. Ziel des Marathons ist das rund 22 Kilometer entfernt Ploce an der Mündung der Neretva. Auch Ploce selbst ist alljährlich Austragungsort eines Bootsrennens, des Utrka trupa. Die Stadt selbst gilt mit ihrer trutzigen Kirche und der von Palmen und Cafés gesäumten Promenade, dem großen Hafen und ihrem unberührten Hinterland noch als touristischer Geheimtipp. Beliebtes Ausflugsziel sind die Seen ganz in der Nähe der Stadt: Der Birina-See grenzt praktisch ans Stadtgebiet, die Bacina-Seen bilden unweit von Ploce eine idyllische, von Wäldern und Bergen eingerahmte Seenplatte. Die bis zu 34 Meter tiefen, zum Teil miteinander verbundenen Seen bieten für Besucher und Anwohner gleichermaßen Erfrischung und Erholung an heißen Sommertagen. Übrigens: Wer von Ploce aus der Neretva landeinwärts folgt, ist in kurzer Zeit im herzegowinischen Mostar. Die sehenswerte Altstadt zählt zusammen mit der "Alten Brücke", die die Neretva überspannt, zum Welterbe der UNESCO.

Nicht weit von Dubrovnik entfernt und in jedem Fall einen Ausflug wert ist auch die zauberhafte Bucht von Kotor in Montenegro. Fjordartig windet sich die Bucht entlang steiler Flanken und ist vor allem bei Seglern beliebt, bieten die tief eingeschnittenen Buchten doch einen wunderbaren Schutz vor tückischen Winden. Angesichts der besonderen Topografie wundert es kaum, dass Orte wie Herceg Novi terrassenförmig angelegt sind. Der Badeort mit sehenswerter, liebevoll restaurierter Altstadt ist vor allem für seinen leicht radioaktiven Heilschlamm bekannt. Die idyllisch an einem tief eingeschnittenen Naturhafen gelegene Handels- und Hafenstadt Kotor, ebenfalls nur einen Katzensprung von Dubrovnik entfernt, zählt mit ihrer einmaligen Lage und fantastischen Bauwerken wie der rund 2.000 Jahre alten Stadtmauer und der wunderschönen Sankt-Tryphon-Kathedrale zum Welt-Natur- und Kulturerbe der UNESCO.


Dubrovnik, Süddalmatiens lebhafte Perle

Unbestrittenes Zentrum im Süden Dalmatiens ist Dubrovnik, die Perle der Adria. Wo heute Jet Set und High Society auf ihren Yachten dümpeln und Kreuzfahrttouristen  durch die UNESCO-geschützte Altstadt flanieren, herrschte einst erbitterter Widerstand gegen jegliche Besatzer. Beeindruckendes Zeugnis dieser wehrhaften Mentalität ist die grandiose, die gesamte Altstadt ringförmig umfassende Stadtmauer, die vollständig begehbar ist und einen wundervollen Einblick in die wechselvolle Stadtgeschichte gewährt. Von einigen der Festungstürme bieten sich traumhaft schöne Ausblicke auf die Hafenstadt mit der Hauptpromenade Stradun und dem Fürstenpalast, der Kathedrale Maria Himmelfahrt und einigen sehr gut erhaltenen Palästen. Ein noch besserer Ausblick bietet sich allerdings vom 412 Meter hohen Hausberg Srd, der mit einer modernen Panorama-Seilbahn erschlossen ist. Von hier aus sind auch das beeindruckende Fort Lovrijenac und die Dubrovnik vorgelagerte Insel Lokrum zu sehen. Das Inselchen ist rund 15 Minuten von Dubrovnik entfernt und eine Oase der Ruhe und Entspannung. Subtropische Vegetation schmeichelt den Sinnen und spätestens bei einem schwerelosen Bad im Salzsee ist der Alltag ganz weit weg. Übrigens: Nicht weit von Dubrovnik entfernt liegt ein weiteres, deutlich weniger überlaufenes Städtchen, das in jedem Fall einen Ausflug wert ist. Cavtat verzaubert mit idyllischen Kies- und Sandstränden, kleinen Badebuchten ebenso wie mit römischen und venezianischen Bauten, die von längst vergangenen Zeiten erzählen. Die einstige griechische Siedlung ist heute ein beliebter Yachthafen und Badeort, nur einen Katzensprung vom "Athen der Adria" entfernt.


Peljesac: Weinbau, Strand und historische Mauern

Einen starken Kontrast zum Kreuzfahrttourismus und Jet Set, zum Strandleben und dem reichen historischen Erbe uralter Städte bildet die Halbinsel Peljesac. Die zweitgrößte Halbinsel des Landes ist eher landwirtschaftlich geprägt und vor allem für eines bekannt: Exzellente Weine, Produkt  langer Weinbautradition und Leidenschaft für die guten Dinge im Leben. Wer schon immer einmal wissen wollte, wo so gute Tropfen wie der Dingac oder Postup herkommen, unternimmt eine Fahrt zu den Winzern des Peljesac. Aber Vorsicht, Weinproben bei sommerlicher Hitze sind nicht für jedermann geeignet! Wer dem guten Leben lieber am Strand frönt, findet in Orebic einige der beliebten und viel zu seltenen Sandstrände. Lust auf ein wenig Sightseeing? In Ston erwartet neugierige Besucher die längste erhaltene Verteidigungsmauer Europas. Ein Besuch der hübschen kleinen Stadt lässt sich mit hier gezüchteten Austern (und einem guten Glas Wein) wunderbar feiern. So gestärkt geht es weiter zu den Salzgärten von Ston - das weiße Gold entfaltet einen ganz eigenen Reiz in der ansonsten von Weingärten dominierten Region.


Urlaubsidylle pur: Die Inselwelt Süddalmatiens

Süddalmatien, das ist mehr als Dubrovnik und Wein und sehenswerte Zeugen uralter Kulturen. Die Region ist wie kaum eine andere mit traumhaft schönen Inseln gesegnet, die nicht ohne Grund unter Badeurlaubern und Naturfreunden wie Seglern beliebt sind. Die Elaphiten beispielsweise liegen zwischen Dubrovnik und Peljesac, bilden aber eine ganz eigene, idyllische Welt. Da sie noch nicht vom Massentourismus entdeckt worden sind, haben sich die Inselchen mit ihren feinen Sandstränden, hübschen kleinen Dörfchen und romantischen Häfen ihren ursprünglichen Charme noch weitgehend erhalten. Ebenfalls noch ursprünglich präsentiert sich Mljet, eine der am stärksten bewaldeten Inseln im Mittelmeer, die zum gleichnamigen Nationalpark zählt. Unter anderem die gefährdete Mittelmeer-Mönchsrobbe hat hier ein sicheres Zuhause gefunden. Etwas belebter präsentiert sich Korcula, eine von Kiefernwäldchen bewachsene Insel in der südlichen Adria. Bekannt ist das Eiland nicht nur durch die Moreska, den traditionellen Säbeltanz, sondern auch für die mittelalterlichen Schönheit der Altstadt von Korcula (Stadt), die subtropische, üppige Vegetation der Insel, idyllische Buchten wie die von Pupnat und den beliebten Sandstrand Przina in Lumbarda. Südlich von Korcula liegt Lastovo, eine überwiegend gebirgige Insel, die zum gleichnamigen Naturpark gehört. Vor allem Segler schätzen die wunderbaren Buchten im Westen der Insel. Bei Astornomen ist Lastovo aufgrund seiner geringen Luftverschmutzung beliebt: Der dunkle Nachthimmel bietet fantastische Gelegenheiten für astronomische Beobachtungen - auch vom Strand aus, wo sich das Licht der Milchstraße übernatürlich schön im dunklen Wasser des Meeres spiegelt.

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Dubrovnik
Dubrovnik
Dubrovnik - Stradun
Strand Banje - Dubrovnik
Trsteno
Slano
Süddalmatien
Korcula
Korcula
Korcula
Süddalmatien
Benediktinerkloster St. Marien (12. Jh.) - Mljet
Nationalpark Mljet
Belvedere - Franziskanerkloster Madonna der Engel (Orebic)
Orebic
Prapratno
5 km lange Festungsmauer von Ston
Mali Ston
Blick auf Ston von der Festungsmauer
Ston

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